Excellenta

Kunst & Wein in Barili’s Vinothek

Schulstrasse 1, 8952 Schlieren


Jolanda Meier

präsentiert

 

„Exzellenta“

Kunst in Aquarell & Oel

 

vom 26. Oktober – 24. November 2012

 

 

….Und oft ist es nur ein Tropfen

Farbe, der das Bild zum

Betrachter überfliessen lässt……

 

                                     (Jolanda Meier)

 

 

„Exzellenta“ in Aquarell


Dieses Wort klingt wunderbar, rund, stimmig, perfekt. Es passt einfach und löst sicher bei jedem der es liest, eine sogenannte „Wohlfühl-Atmosphäre“ aus. Doch was steht eigentlich hinter diesem so pracht-vollen Wort? Ich habe mich wie immer auf die Suche nach der eigenen Wahrheit gemacht und habe das Wort und die Bedeutung dazu auf meiner, aus malerischer Sicht bereits bekannte Blickweise auseinander genommen…..

 

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, dazu gehört auch Kunst & Wein! Gegensätze bestimmen das Leben, ohne gegensätzliche Anziehungs-punkte erscheint die Welt wohl eher fad, leer oder wie es sich in meinen Kreisen sagt, - farblos! Als Aquarellistin sehe ich die Welt ohnehin mit gegensätzlichen Augen. Die Motivauswahl bestimmt meinen künstlerischen Alltag. Es ist für mich unmöglich, noch so viele schöne Sujets mit ein und demselben Charakter umzusetzen. Das heisst, wo Sonnenschein ist, muss im Gegensatz auch der Wolkenbruch kommen.

 

Mit anderen Worten, mich ziehen Perspektiven von krassen Unterschieden an. So ist es für mich geradezu ein „Muss“, dass auf ein Nordländisches Bild, die Umsetzung eines Südländischen Motives folgt. So wie Wein nicht gleich Wein ist, ist Motiv nicht gleich Motiv. Was wäre die Welt, wenn sie nur aus schneebedeckten Bergen oder sonnigen Sandstränden bestehen würde? Was wäre der Wein, gäbe es nur den sanftmütigen Merlot del Veneto? Nein, dazu gehört auch der gehaltvolle, kräftige Brunello aus der Toskana.

 

Gegensätze bedeutet Harmonie in zwei Teilen, die sich zu einem Ganzen zusammenfügen. Ohne das Eine ergibt das Andere keine runde Angelegenheit, und ohne diese harmonische Vielseitigkeit entsteht  in der Malerei nicht die Perfektion für Auge und Herz, und für den Wein nicht in Nase und Gaumen. Es ist also die bewusst gewählte Zusammengehörigkeit verschiedener Richtungen, es sind die „Vollmundigen“ und „Farblich“ perfekt abgestimmten Gegensätze, die dem Begriff des Wortes „Exzellenta“ gerecht werden.

 

Und weil Gegensätze in meinem Leben gerne willkommen sind, so wartet auf die interessierten Besucher meiner diesjährigen Ausstellung sogar noch ein kleiner Kunst-Bonus.

 

Wandlung ist notwendig wie die

Erneuerung der Blätter im Frühling.

(Vincent van Gogh)

 

Es ist für mich eine besondere Freude, zum 20 jährigen Bestehen der Vinothek Barili also eine weitere, und eine neue Serie meines Kunstschaffens zeigen zu können.

 

Integriert in meine diesjährige Aquarellausstellung wird ein zusätzlicher, - jedoch völlig gegensätzlicher Kunstvergleich stattfinden. In Form einer sogenannten malerischen „Zwischenstation“ präsentiere ich eine kleine Special-Edition, zwar mit aquarellistischer Leichtigkeit betont, aber erstmals in Oel auf Leinwand umgesetzt.

 

„Ja, warum tut sie denn nun das?“, werden Sie sich denken. Diese Frage beantworte ich Ihnen gerne……


Alles Vollendete wird angestaunt,

alles Werdende unterschätzt.

(Friedrich Nietzsche)


 

„Zwischenstation“ in Struktur & Pigmenten

 

Selbst wenn man sich über viele Jahre hinweg ganz in ein „Thema“ fallen lässt wie zum Beispiel in die Aquarellmalerei und gerne bereit ist, sich für das Ziel seiner Träume regelrecht zu verbiegen und sich völlig einer malenden Leidenschaft hinzugeben, so taucht wohl bei jedem Kunstschaffenden im Laufe seiner jahrelangen Tätigkeit irgendwann die Frage auf: „War’s das jetzt?“

 

Wer mich kennt weiss, dass die Antwort klar und deutlich ein „Nein!“ ist. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass ich mich erneut aufs künstlerische Glatteis begebe, ungeachtet der Tatsache, dass die Herausforderung der Umsetzung einer neuen Kunstrichtung wohl grösser sein würde als der Mut, den ich zum Entschluss brauchen würde, um mein malerisches Tätigkeitsgebiet auszuweiten.

 

Nur keine Angst vor der Perfektion.

Du wirst sie niemals erreichen.

(Salvator Dali)

 

Und so hab ich’s getan! Der Mensch braucht nun mal Abwechslung und zur pinselschwingenden Pflicht gehört nun auch die Kür mit Zusatzschleife. Meine Leidenschaft Aquarell beherrscht zwar nach wie vor mehrheitlich meinen malerischen Lebensinhalt und dies wird auch so bleiben. Doch so wie einem selbst das Leben mit den Jahren verändern kann, so kann sich auch die Kunstrichtung ein wenig mitverändern und einem ebenfalls neue Ansichten und Horizonte eröffnen.


Das Feuer in seiner Seele soll man

nie ausgehen lassen, sondern

schüren.

(Vincent van Gogh)

 

So entstand im Laufe der letzten Jahre dann irgendwann immer mehr und mehr der Wunsch nach einer leichten, künstlerischen Veränderung, nach einem zusätzlichen, malerischen Pendent, welches ergänzend gut zu meiner bestehenden Aquarellmalerei passt.

 

Nichts auf der Welt ist so stark wie 

eine Idee, deren Zeit gekommen ist. 

 

     (Victor Hugo) 

 

Ich bin stolz, Ihnen, meinen geschätzten Kunden, meiner Familie, Freunden und allen Kunstinteressierten die mich schon seit  Jahren treu auf meinem Künstlerweg begleiten, an dieser Stelle die Neuigkeit zu überbringen: Nun sie ist da, meine erste kleine Serie an Struktur Pigment-Bildern und ich freue mich sehr, dass somit in gewissem Sinne eine weitere “Première“ in der Vinothek Barili stattfindet!

 

Zur Vernissage sind Sie herzlich eingeladen. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von den gegensätzlichen Motiven, Maltechniken und Materialien überraschen und verführen zu einer harmonischen Begegnung in Kunst & Wein. Es wird Ihnen exzellente Freude  bereiten. Und das ist gut so!

 

 

Vernissage:   Freitag,    26. Oktober 2012        16 – 20 Uhr

                      Samstag,  27. Oktober 2012       11 – 16 Uhr

 

Finissage:      Samstag,  24. November 2012    11 – 16 Uhr

 

Die Künstlerin ist an allen drei Anlässen persönlich anwesend.

 

 

      

 


Zur Person Jolanda Meier


Im Jahr 2000 veröffentlichte Jolanda Meier in der Vinothek Barili ihre erste Ausstellung unter dem Titel „ La Première“. Was damals vielversprechend begann, hat sich bewährt. Es folgten darauf bis heute zahlreiche, von Erfolg verwöhnte Ausstellungen.

 

Die freischaffende Malerin arbeitet seit zwölf Jahren in ihrem Atelier in Schlieren, wo sie auch seit zehn Jahren Malkurse erteilt. Als Erweiterung dazu gibt sie im Gleichschritt ihr Wissen auch in Seminaren im Kanton Appenzell weiter. Ihre aquarellistischen Kenntnisse an kunstinteressierte Schüler weiterzugeben ist eine Tätigkeit, die ihr nebst dem malerischen arbeiten in Bezug auf zukünftige Ausstellungen hin, sehr viel Freude bereitet.

 

(Copyright Jolanda Meier 2012. Nähere Einzelheiten zur Malerin entnehmen Sie bitte unter www.jolanda-meier.com)

 

 


 

 

 

Atelier INDIGO

Kunst & Ambiente

Sternengasse 8

5620 Bremgarten